Wilhelmine Freytag

Biografie

BIOGRAPHY

Wilhelmine Freytag, Jahrgang 2007, erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Im Alter von 11 Jahren wurde sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Grigory Gruzman. Seit dem Sommersemester 2022 studiert sie ebenfalls als Jungstudentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Kirill Gerstein. Derzeitig absolviert sie ein Erasmus-Semester an der Franz Liszt Akademie in Budapest bei Prof. Gábor Farkas.


Wichtige Impulse erhielt Wilhelmine in Meisterkursen u.a. von Elisabeth Leonskaja, Prof. Arie Vardi, Prof. Claudio Martínez Mehner und Prof. Chi Ho Han. Außerdem ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt dort regelmäßig an den Intensiven-Wochen und Aktivitäten der Musikakademie teil.

 

Wilhelmine ist Preisträgerin von nationalen und internationalen Wettbewerben wie dem nationalen Wettbewerb Jugend musiziert mit Höchstpunktzahl und Sonderpreisen, dem internationalen Grieg-Wettbewerb Leipzig und dem internationalen Schumann-Wettbewerb Düsseldorf. 2024 wurde sie mit dem Lichtenberger Musikpreis ausgezeichnet. Nach mehreren ersten Preisen beim Carl Bechstein Wettbewerb wurde sie 2020 als Stipendiatin in die Carl Bechstein Stiftung aufgenommen. Außerdem ist sie Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Hannelore Grabow Stiftung und der Hans und Eugenia Jütting Stiftung.

 

Wilhelmine widmet sich auch der Kammermusik mit großer Leidenschaft. Schon früh begann sie mit ihrer Schwester zusammen zu spielen. 2022 führten sie gemeinsam mit der Staatskapelle Halle das Konzert für Violine, Klavier und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy auf. Außerdem spielt sie Klaviertrio zusammen mit ihren beiden Geschwistern. Das Freytag Trio ist in Residenz bei ProQuartet - Centre Européen de Musique de Chambre für die Saison 2025-2027. Preise erhielten sie unter anderen beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb und beim internationalen Kreuzer Wettbewerb Gent. 2025 gaben sie ihr Debüt mit Beethovens Tripelkonzert im Gewandhaus zu Leipzig.

 

Wilhelmine gibt regelmäßig Konzerte für die Carl Bechstein Stiftung. Darüber hinaus spielte sie bereits u.a. beim Schumann Fest der Tonhalle Düsseldorf, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, im Mendelssohnhaus Leipzig, der Bach Biennale Weimar, beim Crescendo Festival der Universität Berlin und beim Kammermusikfest Oberlichtenau.