Helene Freytag

Biografie

BIOGRAPHY

Helene Freytag wurde 2005 in Leipzig in eine Musikerfamilie hineingeboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren. Als Schülerin des Landesmusikgymnasiums Dresden erhielt sie Unterricht bei Uta-Maria Frenzel und Hellen Weiß. Nachdem sie ihr Jungstudium an der UdK Berlin bei Latica Honda-Rosenberg abgeschloss, begann sie 2024 ihr Bachelorstudium an der MUK Wien bei Julian Rachlin. Seit 2026 ist sie Schülerin von Alina Ibragimova an der HfM Hanns Eisler Berlin. 
Weitere wertvolle Impulse erhielt Helene durch Meisterkurse u.a. bei Natalia Prishepenko, Mihaela Martin, Vilde Frang und Ulf Wallin. Daneben ist sie seit 2021 Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein und besucht dort regelmäßig Intensivwochen.

 

Als Solistin wurde sie vielfach ausgezeichnet, so ist sie u. a. Preisträgerin des International Postacchini Violin Competition in Fermo und des Tibor Varga Junior Competition in Sion. Auf nationaler Ebene erhielt sie mehrfach erste Preise mit Höchstpunktzahl bei Jugend Musiziert, verbunden mit mehreren Sonderpreisen. Im Jahr 2023 wurde sie mit dem Elphoria Nachwuchsförderpreis der Elblandphilharmonie Sachsen ausgezeichnet, 2024 wurde ihr als Duo mit ihrer Schwester Wilhelmine außerdem der Lichtenberger Musikpreis verliehen.

 

Zusätzlich prägten solistische Auftritte mit verschiedenen sächsischen Orchestern, der Staatskapelle Halle, der Jenaer Philharmonie und dem Sion Festival Orchestra ihre bisherige künstlerische Ausbildung. Ein besonderes Highlight war das Debüt im Gewandhaus in Leipzig mit Beethovens Tripelkonzert im Oktober 2025.

 

Daneben hat Helene eine große Leidenschaft für Kammermusik. Bereits seit 2021 spielt sie gemeinsam mit ihren Geschwister als Freytag Trio zusammen. Für die Saison 2025-2027 wurden sie als Ensemble in Residence bei ProQuartet in Paris aufgenommen. Weitere kammermusikalische Erfahrungen sammelte sie bei Projekten, wie „Mit Musik-Miteinander“ der Kronberg Academy, „Meister von heute und morgen“ in Dresden mit Marie-Elisabeth Hecker, bei der „Geneva International String Academy“, sowie zuletzt bei der G. Henle-Kammermusik-Akademie. Sie hatte bereits die Möglichkeit gemeinsam mit Künstlern wie Julian Rachlin, Sergey Ostrovsky, Noémie Bialobroda, Sarah McElravy, Anastasia Kobekina und Peter Bruns kammermusikalisch zu arbeiten und aufzutreten.

 

Von der Deutschen Stiftung Musikleben wird Helene mit der Leihgabe einer Violine von Andrea Guarneri (Cremona 1664), sowie weiteren Konzerten seit vielen Jahren großzügig unterstützt. Nach erfolgreichem Vorspiel ist Helene seit Herbst 2022 außerdem Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, sowie der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung.